Viola

Was ist eine Bratsche?

Es ist eine Geige mit tieferen Tönen! Sie heisst auch Viola.

Die Bratsche oder Viola ist die grössere Schwester der Violine.

Sie wird gleich gespielt wie die Violine, ist aber eine Quinte (5 Töne) tiefer gestimmt. Darum klingt sie viel dunkler, wärmer und weicher.

Die Bratsche eignet sich gut als Anfängerinstrument. Schon nach kurzer Zeit kann mit andern zusammen gespielt werden. Sie wird vor allem von Kindern gewählt, welche dunklere Töne bevorzugen. Oft wechseln aber auch Geiger auf das tiefere Instrument, um neue Klangfarben kennen zu lernen.

GESCHICHTE

Der Spanier Gesparo baute die erste Viola im 16. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert
wurde die Bratsche vorübergehend
zu einem Modeinstrument.

ANWENDUNGEN

In Kammermusik und Orchester spielt sie eine wichtige, verbindende Rolle zwischen Geigen und Celli, d.h. zwischen hoch und tief.

Die Bratsche steht etwas im Schatten dieser beiden Instrumente, fehlt sie aber, fehlt ein wichtiger Teil. Sie tritt auch als Soloinstrument in Erscheinung.
Komponisten wie Bach, Mozart, Stamitz, Brahms usw. liebten den warmen Klang dieses Instrumentes besonders.

ANFANGSALTER/VORAUSSETZUNGEN

ab ca. 7 Jahren (auf 1/4-, 1/2- und 3/4-Bratschen)

ANSCHAFFUNGSKOSTEN

Kauf: ca. Fr. 2‘000.- bis Fr. 10‘000.-
Miete: ab Fr. 12.50/Monat

 
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